background

Erntebilanz 2020

Erntebilanz 2020

Regionale Unterschiede sind erkennbar. In den Anbaugebieten wie Emsland/Westfalen und Südoldenburg liegen die Gerstenerträge um 15 bis 20 Prozent unter den Vorjahreswerten. Auch in anderen Regionen, beispielsweise im Raum Hannover und Braunschweig, ist die Ernte (mengenmäßig) geringer ausgefallen als im Jahr 2019. Auch die Weizenernte ist mit Erträgen, die 10 bis 15 Prozent unter denen von 2019 liegen, nicht gleichbleibend. Die Qualität hingegen ist unabhängig von der Region und dem angebauten Produkt gewährleistet.

Das nasse Wetter im vergangenen Herbst und Frühling führte zu einer verzögerten Aussaat. Das Ergebnis war ein Rückgang des Ertrags. Laut Stefan Pielsticker, Geschäftsführer der AGRAVIS, blieben die Ergebnisse bei Winterweizen (mit etwa 7 bis 8 Tonnen pro Hektar) hinter den Erwartungen zurück. Wintergerste (mit 8 bis 9 Tonnen pro Hektar) und Raps (mit 4 Tonnen pro Hektar) schnitten dagegen zufriedenstellend ab. Bei Sommerhafer und Sommergerste beläuft sich die Menge auf etwa 7 Tonnen.

Im Frühsommer sah die Zukunft für Mais in vielen Teilen des Landes vielversprechend aus… aber die Dürre zwang die Bauern Mitte August, die Pflanzen zu schneiden, was zu einem starken Rückgang der Erntemenge führte.

Diese Karte zeigt die Niederschlagsmengen in Deutschland zwischen dem 1. Juli 2020 und dem 31. August 2020. In diesen beiden Monaten fielen im Durchschnitt 30 % weniger Niederschläge als üblich, außer im Süden des Landes (am Fuß der Alpen), wo es regelmäßig zu Gewittern kam.

Die klimatischen Schwankungen der letzten Jahre, auch jene, die für diese Ernte verantwortlich sind, haben schwerwiegende Folgen für die Landwirte. Es ist daher unerlässlich, die Wetterverhältnisse genau zu überwachen, um die Ausfälle zu begrenzen. Die von Sencrop angebotenen Stationen ermöglichen eine Überwachung der meteorologischen Bedingungen auf höchst lokaler Ebene. Angesichts der besonderen klimatischen Bedingungen kann die vernetzte Wetterstation den Landwirten in der heutigen Zeit eine große Hilfe sein.

Letzte Artikel

xarvio® FIELD MANAGER erweitert Anbindung von Wetterstationen durch Integration von METOS von Pessl Instruments und Sencrop
Innovationen

xarvio® FIELD MANAGER erweitert Anbindung von Wetterstationen durch Integration von METOS von Pessl Instruments und Sencrop

Presse-Information P358/21 18. November 2021 Landwirte weltweit erhalten mehr Anschlussmöglichkeiten für WetterstationenUltralokale Echtzeit-Wetterdaten werden in Wachstumsmodelle integriert, um Entscheidungen im Pflanzenanbau zu verbessern und den Ertrag zu optimierenVergleich lokaler Wetterbedingungen und Vorhersage von WetterrisikenKöln, Deutschland – xarvio®FIELD MANAGER von der BASF Digital Farming GmbH erweitert die Anschlussmöglichkeiten von Wetterstationen.

  • Das Sencrop-Team
    Das Sencrop-Team
Die „permanente Überwachung“ als Leistungsmaßstab für Wetterstationen
Die Stimme der Landwirte

Die „permanente Überwachung“ als Leistungsmaßstab für Wetterstationen

Weltweit sind derzeit mehr als 20.000 Sencrop-Wetterstationen installiert, die überwiegende Mehrheit davon in Europa. Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Niederschlagsmenge... die Qualität der Daten hat Vorrang, wenn es um die Launen des Wetters geht. „Die Frosteinbrüche der letzten Wochen haben deutlich gemacht, wie wichtig die Wetterlage für die Landwirte ist. Sencrop versucht,

  • Das Sencrop-Team
    Das Sencrop-Team
Keine Vorhersage ohne genaue Beobachtung des Wetters
Wetter und Landwirtschaft

Keine Vorhersage ohne genaue Beobachtung des Wetters

von Kévin Floury Dürre, heftige Stürme, starke Regenfälle… für Landwirte ist es unerlässlich, die Wetterlage zu kennen. In der Meteorologie ist dabei die genaue Beobachtung des Wetters für eine präzise Vorhersage von entscheidender Bedeutung. Ein Interview mit Louis Bodin, Wetterspezialist in Frankreich. „Den Verlauf des Wetters und der Einflüsse vorherzusagen,

  • Das Sencrop-Team
    Das Sencrop-Team